Arzneimittel
Wir wollen die Art und Weise ändern, wie Eisenmangel vorgebeugt und behandelt wird, und haben innovative Behandlungen für Patienten entwickelt, die an Eisenmangel und Eisenmangelanämie leiden.

Erfahren Sie mehr über die Chemotherapie-induzierte Myelosuppression (CIM) und deren Auswirkungen auf Patient:innen mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom (ES-SCLC).
CIM ist eine schwerwiegende und häufige Komplikation der Chemotherapie, von der Patient:innen mit ES-SCLC in erheblichem Maße betroffen sind. Während eine Chemotherapie einerseits schnell proliferierende Krebszellen schädigt und abtötet, beeinträchtigt sie zugleich auch die Fähigkeit des Knochenmarks, essenzielle Blutbestandteile – Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten – zu bilden, was zu Neutropenie, Anämie und Thrombozytopenie führen kann
Goldschmidt J et al. Future Oncol. 2022; 18(35):3881–3894; Epstein RS et al. J Med Econ. 2022; 25(1):108–118.


Die klinischen Auswirkungen einer CIM sind gravierend: Die Symptomatik reicht von Müdigkeit, Schwindel und Dyspnoe bei einer Anämie über ein erhöhtes Risiko für Infektionen und Fieber bei einer Neutropenie bis hin zu einer erhöhten Blutungsneigung bzw. vermehrten Hämatomen bei einer Thrombozytopenie. In der Folge kann es zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Patient:innen sowie zu Behandlungsverzögerungen, Dosisreduktionen oder Hospitalisierungen kommen.
Patient:innen mit ES-SCLC benötigen häufig eine aggressive und langanhaltende Chemotherapie. Eine CIM stellt eine wesentliche Herausforderung dar, die Behandlungsintensität aufrecht zu erhalten und optimale klinische Ergebnisse zu erzielen
Goldschmidt J et al. Future Oncol. 2022; 18(35):3881–3894; Epstein RS et al. J Med Econ. 2022; 25(1):108–118.
Ein effektives CIM-Management ist nicht nur für die Lebensqualität der Patient:innen von zentraler Bedeutung, sondern auch wesentliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung einer onkologischen Therapie. Der gegenwärtige Behandlungsstandard sieht vor, dass eine CIM reaktiv, also erst nach Schädigung des Knochenmarks, behandelt wird. Dies erfolgt neben der Verabreichung von Transfusionen, Dosisreduktionen oder Chemotherapie-Pausen auch durch die Gabe von Wachstumsfaktoren (Erythropoese-stimulierenden Substanzen/ESA oder Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor/G-CSF)
Präventive Konzepte fehlen aktuell. Diese könnten dazu beitragen, die Dosisintensität aufrechtzuerhalten, Komplikationen zu reduzieren und die geplante Therapie erfolgreich durchzuführen. Insbesondere in der Behandlung des ES-SCLC, bei der jeder Therapiezyklus von hoher Relevanz ist, ist die Reduktion einer CIM nicht nur eine klinische Priorität, sondern auch entscheidender Bestandteil zur Sicherstellung einer optimalen Versorgung
Hart L et al. Cancer Med 2023; 12:10020-10030.
Goldschmidt J et al. Future Oncol. 2022; 18(35):3881–3894; Epstein RS et al. J Med Econ. 2022; 25(1):108–118.


Pharmacosmos erkennt den hohen medizinischen Bedarf, eine CIM im onkologischen Kontext wirksam zu adressieren. Mit der Weiterentwicklung innovativer Ansätze zum Schutz des Knochenmarks und zur Minderung der klinischen Folgen einer CIM setzt sich Pharmacosmos dafür ein, die Therapieergebnisse von Patient:innen mit ES-SCLC zu verbessern.
Kompakte Übersicht zu klinischer Belastung, Auswirkungen auf die Lebensqualität und Ressourcenverbrauch im Gesundheitswesen.
Pharmacosmos ist ein führendes Unternehmen in der Entwicklung innovativer Therapien für Indikationen mit bislang ungedecktem medizinischen Bedarf. Der Fokus liegt dabei unter anderem auf der Optimierung von Behandlungsergebnissen in der Onkologie.
Ein globaler Pionier in der Kohlenhydratchemie und gehören zu den weltweit führenden Unternehmen für die Entwicklung innovativer Behandlungen für Patienten, die an Eisenmangel und Eisenmangelanämie leiden.